Vom Parkplatz am Restaurant 'Skovfogedstedet' folgen
Sie der Straße nach Westen, vorbei am alten Schiffsanleger. Die Mole stammt aus der Zeit,
als hier noch Holz u.a. verschifft wurde. Direkt rechts davon liegt eine schöne
Waldwiese. Durch die Wiese fließt der Bach Vivede Mølleå, den man an der Brücke
"Lysterbroen" überquert. Der Name deutet darauf hin, dass hier einmal eine gute
Aalfischerei bestand. Nachdem Sie etwa einen halben Kilometer am Strand entlang gegangen
sind, kommen Sie zu einem großen Stein direkt am Wasser. Das ist der sog.
"Mussesten", der ursprünglich ca. 15 m weiter vom Strand weg im Wasser lag.
Während eines Eiswinters um die Jahrhundertwende wurde der Stein von Eisstaus bis an den
Strand geschoben. Gehen Sie weiter auf einem schönen Weg unter Buchen und Eichen, die
sich über die Strandböschung neigen; manche so weit, dass es aussieht, als würden sie
jeden Moment umstürzen. An mehreren Stellen liegt ein umgestürzter Baum - ein Opfer des
Meeres, das sich von Zeit zu Zeit ein Stück Wald holt.
Nach etwa zwei Kilometern kommen Sie zur "Røde
Vejlinie". Der Name geht auf rote Baracken zurück, die hier lagen und als Wohnungen
für die Mannschaften dienten, die Anfang des 19. Jahrhunderts Eichen für den Flottenbau
fällten. Wenn Sie der Røde Vejlinie nach Norden folgen, kommen Sie durch einen sehr
jungen Wald, hauptsächlich aus Fichten, der 1967 nach einem schweren Herbstturm
aufgeforstet wurde.
Unterwegs kommen Sie an der 5-600-jährigen Hirscheiche
vorbei, deren Zweige Hirschgeweihen ähneln. Der Baum ist umgestürzt, darf aber liegen
bleiben - zur Freude von Vögeln und Insekten. Wenn Sie stattdessen an der Kreuzung
geradeaus weitergehen, kommen Sie wieder über den Bach Vivede Mølleå und können dann
auf einem Weg an der Wiese entlang ein Stück weit in den Wald gehen. Der Weg zurück zum
Parkplatz führt durch einen schönen Buchenwald mit einem Unterholz aus jungen Buchen,
die sich selbst gesät haben und nun nachwachsen.
Am ersten Querweg folgen Sie dem Birkemosevej
nach Osten; etwas weiter, nördlich der Straße, steht ein eigentümlicher Baum: eine mit
einer Buche verwachsene Eiche. Die Eiche hat die Buche nach und nach eingeschlossen und
erstickt. Wenn Sie weitergehen, sehen Sie südlich der Straße Beispiele dafür, dass der
Wald nicht nur Holz produziert, sondern auch Weihnachtsbäume und Tannengrün.
Am nächsten Querweg, wo die Straße den Gl. Skovriddervej
kreuzt, können Sie rechts zum Strand abbiegen. Unterwegs kommen Sie an der
5-600-jährigen Hirscheiche vorbei, deren Zweige Hirschgeweihen ähneln. Der Baum ist
umgestürzt, darf aber liegen bleiben - zur Freude von Vögeln und Insekten. Wenn Sie
stattdessen an der Kreuzung geradeaus weitergehen, kommen Sie wieder über den Bach Vivede
Mølleå und können dann auf einem Weg an der Wiese entlang ein Stück weit in den Wald
gehen. Der Weg zurück zum Parkplatz führt durch einen schönen Buchenwald mit einem
Unterholz aus jungen Buchen, die sich selbst gesät haben und nun nachwachsen.
Blaue Route
(5 km - 1 1/2 Stunden)
Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Restaurant
Skovfogedstedet. Gäste, die auf dem Campingplatz wohnen, können auf einem
zum Strand führenden Weg auf die Route stoßen. Man folgt der Straße nach Osten am
Strand entlang und kommt dabei durch ein prächtiges altes Waldstück, das als Schutzwald
für die Waldflächen weiter im Landesinneren wirkt. Nachdem Sie die Brücke über den
Bach Kildeå überquert haben, gehen Sie nach links und stoßen hier wieder auf den Weg am
Strand entlang. Die Böschung erinnert daran, dass sich das Meer von Zeit zu Zeit ein
Stück weit ins Land frisst.
An einer großen Weihnachtsbaumschonung verlässt der Weg
den Strand. Etwas weiter ist linker Hand zu sehen, dass Rottannen nur schwer allein an
einem Waldrand stehen können. Wenn Sie wieder nach Westen gehen, sehen Sie, wie die
Rottannen hier durch schöne, knorrige Laubbäume geschützt werden. Wir empfehlen einen
Abstecher zur schönen, schirmförmigen Hängebuche (*Hængebøg*) und durch den Nadelwald
weiter zu einer "Valhal" genannten Gruppe alter Buchen und Eichen. In alter Zeit
war dieser Ort ein Festplatz.
Wenn Sie in westlicher Richtung auf der Straße zwischen
Wald und Feld weitergehen, gelangen Sie zu einer Wiese. Hier biegen Sie nach Süden ab und
kommen zur Quelle des Heiligen Svend (Hellig Svends Kilde), die heute mit einer Mauer
eingefasst und überdacht ist. Ursprünglich stand hier eine Kapelle, die bis in
nachreformatorische Zeit existierte. Von hier aus können Sie zum Campingplatz
weitergehen. Der letzte Teil der Route führt durch Fichtenwald und Laubwald mit großen
Buchen. Wenn Sie die öffentliche Straße erreichen, können Sie entweder zum Parkplatz
zurückgehen oder einen Abstecher durch den Wald westlich davon machen.